Haartransplantation Türkei

Haartransplantationen: Ablauf und Risiken

Haarausfall tritt sowohl bei Männern als auch bei Frauen auf. Die Gründe dafür sind vielfältig. Oftmals ist der Haarausfall erblich bedingt. In diesem Fall ist der Betroffene bereits prädestiniert dafür, dass sich seine Haare frühzeitig lichten. Besonders der Haarausfall an der Stirn und am Scheitel wird von einer Generation auf die nächste vererbt. Haarausfall kann aber auch durch einen Mangel an Nährstoffen und Vitaminen hervorgerufen werden. Häufige Auslöser für einen solchen Mangel können eine Schwangerschaft, Stress, schwere Erkrankungen oder auch Ernährungsdefizite sein. Eine weitere Ursache für Haarausfall sind Haarstrukturschäden, die etwa durch zu häufiges Färben, Bleichen, Toupieren oder zu große Hitzeeinwirkung entstehen können.

In allen Fällen haben die betroffen Personen meist gemeinsam, dass der Haarausfall äußerst belastend auf sie wirkt. Besonders wenn sich die Haarpracht schon in jungen Jahren stark lichtet, leiden die Betroffenen stark. Das kann bis zu einem Verlust des Selbstwertgefühls gehen. Nicht verwunderlich ist daher der Wunsch danach, dem Haarausfall entgegen zu wirken. Der heutige medizinische Wissensstand ermöglicht eine volle Haarpracht durch eine Haartransplantation. Doch wie gestalten sich der Ablauf einer solchen Haartransplantation?

Verschiedene Möglichkeiten des Ablaufs einer Haartransplantation

Mittlerweile gibt es verschiedene Möglichkeiten des Ablaufs einer Haartransplantation in der Türkei, die alle ein erfolgreiches Ergebnis bewirken. Sie unterscheiden sich durch die angewandte Technik und bringen unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. Unerlässlich ist bei allen Methoden die intensive Beratung und qualifizierte Durchführung durch einen Facharzt.

Punch

Die älteste Methode ist die sogenannte Punch- oder Stanztechnik, bei der aus dem Spendergebiet behaarte Hautpartikel ausgestanzt werden und dann an anderer Stelle in vorher ebenfalls ausgestanzte Empfangsöffnungen eingesetzt werden. Da dieser Ablauf der Haartransplantation jedoch unnatürlich wirkt und ästhetisch weit hinter den anderen Methoden zurückbleibt, wird ein solcher Ablauf einer Haartransplantation in Deutschland kaum noch praktiziert.

Einsetzen von Mini/Microcrafts oder follikularen Einheiten

Beliebter ist die Streifenentnahme und Einsetzung von Mini/Micrografts oder follikularer Einheiten. Bei beiden Methoden des Ablaufs einer Haartransplantation wird ein behaartes Hautstück aus dem Hinterkopf entnommen. Im haarlosen Gebiet wird dann eine Empfangsöffnung vorbereitet. Bei der Einsetzung von Mini- und Micrografts wird das entnommene Hautstück zunächst in kleinere Einheiten unterteilt, die zwischen eine und acht Haarwurzeln beinhalten. Die entstandenen Hautteile werden dann dem Spender eingepflanzt. Da diese Art des Ablaufs einer Haartransplantation sehr schnell verläuft und verhältnismäßig günstig ist, wird sie in Deutschland am häufigsten praktiziert. Sie unterscheidet sich von der Einsetzung von follikularen Einheiten nur geringfügig. Bei der Einsetzung follikularer Einheiten wird die natürliche Beschaffenheit der Haarwurzel bei der Aufteilung der Haarwurzeln auf die Hautstücke berücksichtigt. Als Resultat kann sich der Patient über eine natürlicher aussehende Haarpracht freuen, die darüber hinaus auch eine große Dichte aufweist.

Follicular Unit Extraction & Insertion

Die modernste und am weitesten entwickelte Methode ist jedoch die Technik der Follicular Unit Extraction & Insertion. Mit einer speziellen Nadel werden einzelne Haargruppierungen direkt aus der Kopfhaut entnommen und an der kahlen Stelle wieder eingepflanzt. Der größte Vorteil dieses Ablaufs einer Haartransplantation im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten ist, dass keine Narben entstehen. Darüber hinaus ist eine schnelle Abheilung der behandelten Stellen gewährleistet. Dadurch, dass der Eingriff weniger invasiv erfolgt, als bei den anderen Methoden des Ablaufs einer Haartransplantation, ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass keine Haarzellen zerstört werden. Das führt dazu, dass die Haarwurzeln für gewöhnlich besser an der Kopfhaut anwachsen. Allerdings ist dieser Eingriff auch recht kostspielig und wird aufgrund seiner Komplexität nur von wenigen Fachärzten durchgeführt.

Risiken bei Haartransplantationen

Wie alle medizinischen Eingriffe birgt eine Haartransplantation Gefahren und Risiken, wenngleich diese auch eher gering sind. Zu den wichtigsten gehören:

• Infektionen der Kopfhaut
• Blutungen
• Narbenbildung
• Schwellungen
• kein Anwachsen der implantierten Haarwurzeln und
• Shockfallout (Haare rund um die implantierte Stelle fallen zunächst aus)

Manche Methoden zur Haartransplantation sind anfälliger für diese Risiken als andere. Gänzlich ausschließen lassen sich solche unerwünschten Folgen jedoch nie. Allerdings kann ihnen mit der sorgfältigen Auswahl des behandelnden Arztes entgegengewirkt werden. Insbesondere der Grad und das Ausmaß der Narbenbildung hängen stark von der Technik und den individuellen Fähigkeiten des Arztes ab.

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